27 schnelle Fragen rund ums Leben
Innenansichten: Gerald Brettschuh
Text: Stefan Zavernik - 09.07.2026
Rubrik: Persönlichkeiten
Der Maler Gerald Brettschuh ist egozentrisch, voller Lebensfreude und hat immer Olivenöl in seinem Kühlschrank.
Was ist das Beste daran, wie Sie als Künstler tätig sein zu können?
Totale Freiheit.
Was treibt Sie an?
Lebensfreude.
Was tun Sie morgens als Erstes?
Toilette.
Was steht bei Ihnen immer im Kühlschrank?
Olivenöl.
Wem haben Sie zuletzt ein Kompliment gemacht? Wofür?
Einer Dame für ihre Figur.
Haben Sie ein persönliches Stilmerkmal?
Die Egozentrik.
Welchen Ort haben Sie in letzter Zeit für sich entdeckt?
Die Windischen Bühel.
Woran arbeiten Sie derzeit?
Am Nichtstun. Das ist harte Arbeit.
Haben Sie ein Reise-Ritual?
Ankommen, Schuhe ausziehen.
Welches ist Ihr Lieblingsmuseum?
Das Munch-Museum in Oslo.
Wenn Ihnen plötzlich viel freie Zeit zur Verfügung stünde: Was würden Sie angehen?
Schlafen.
Wofür empfinden Sie große Dankbarkeit?
Für Christiane, meine Frau.
Was zu verlieren, wäre für Sie das Schlimmste?
Ein Kind oder ein Enkelkind.
Wofür geben Sie unvernünftig viel Geld aus?
Für nichts.
Welchem Genussmittel können Sie nicht widerstehen?
Dem Wein!
Was würden Sie sagen, können Sie besonders gut?
Den Herrgott einen guten Mann sein lassen.
Welchen Rat würden Sie Ihrem jüngeren Ich Anfang 20 geben?
Aufmerksam zuzuhören.
Was ist Ihnen völlig egal?
Die Fußballwelt.
Ein Lebensprinzip?
Laissez-faire!
Was macht eine Person schön?
Ihr Geist.
Haben Sie kleine Marotten, die Sie begleiten?
Zu viele!
Wovor haben Sie die größte Angst?
Dass Putin gewinnt.
Worauf sind Sie stolz?
Auf drei schöne Kinder.
Ihre größte Niederlage?
Dazu fällt mir nichts ein.
Welches Problem, das Sie früher hatten, haben Sie heute nicht mehr?
Immer gewinnen zu wollen.
Was täten Sie, wenn es keine Furcht gäbe?
Was ich immer tat.
Woran glauben Sie, woran Sie früher nicht geglaubt haben?
Dass die Welt durch den Klimawandel „tschari“ geht.
Ihre Traum-Gästeliste für ein Abendessen? Maximal fünf Leute!
Ein Höhlenmaler (aus der Lascaux-, Altamira- oder Chauvet-Höhle), der Bildhauer Praxiteles, Van Gogh, James Joyce, Bob Dylan.
Warum sind Ihre Freunde Ihre Freunde?
Wegen der Chemie.

Gerald Brettschuh zählt zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten der Steiermark. (Fotocredit: Stefan Zavernik)
Über Gerald Brettschuh
Gerald Brettschuh zählt zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten der Steiermark und Österreichs. Geboren am 8. April 1941 in Arnfels, absolvierte Brettschuh seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Ortweinplatz in Graz sowie an der Universität für angewandte Kunst in Wien, die er 1968 mit dem Diplom abschloss. Ein anschließendes Stipendium führte ihn an die Akademie der Schönen Künste in Warschau. Nach mehreren Jahren als Gebrauchsgrafiker, Illustrator und Assistent an der Universität für angewandte Kunst in Wien kehrte er 1976 nach Arnfels zurück, wo er seither als freischaffender Künstler tätig ist. Für sein außergewöhnliches künstlerisches Schaffen wurde Gerald Brettschuh unter anderem mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.
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