27 schnelle Fragen rund ums Leben
Innenansichten: Anna Buchegger
Text: Lydia Bißmann - 30.03.2026
Sängerin und Starmania-Gewinnerin Anna Buchegger liebt verrückte Outfits, Espresso im ÖBB Railjet und fällt öfter mal durch Lautstärke auf.
Was ist das Beste daran, wie Sie als Musikerin tätig sein zu können?
Menschen einen Abend zu bereiten, an dem man Zeit und Raum vergisst und mit meinen Freund*innen gemeinsam Musik zu machen.
Was treibt Sie an?
Mut, Wut.
Was tun Sie morgens als Erstes?
Drei Kaffee trinken.
Was steht bei Ihnen immer im Kühlschrank?
Eine sehr alte Tube Senf. Die ist schon zweimal mit mir umgezogen.
Wem haben Sie zuletzt ein Kompliment gemacht? Wofür?
Ich sag gefühlt 1.000 Mal am Tag „Mah, is des cool.“ So genau kann ich das schon nicht mehr zusammenfassen.
Haben Sie ein persönliches Stilmerkmal?
Hm, meine Kunstfigur erkennt man auf jeden Fall an den verrückten Outfits. Ansonsten fall‘ ich durchs Laut sein öfter auf.
Welchen Ort haben Sie in letzter Zeit für sich entdeckt?
Das Bordrestaurant im Railjet.
Woran arbeiten Sie derzeit?
An meinem DRITTEN Album. Verrückt!
Haben Sie ein Reise-Ritual?
Ich wiederhole mich: Ein Espresso im Railjet Bordrestaurant.
Welches ist Ihr Lieblingsmuseum?
Das Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck.
Wenn Ihnen plötzlich viel freie Zeit zur Verfügung stünde: Was würden Sie angehen?
Endlich die Bücher lesen, die ich mir schon seit Monaten vornehme, zu lesen.
Wofür empfinden Sie große Dankbarkeit?
Für mein liebevolles, sicheres Umfeld und dafür, Europäerin sein zu dürfen.
Was zu verlieren wäre für Sie das Schlimmste?
Meine Stimme.
Wofür geben Sie unvernünftig viel Geld aus?
Für Essen!!! Wirklich. Ich bin leider eine ganz schlechte Köchin.
Welchem Genussmittel können Sie nicht widerstehen?
Kaffee.
Was würden Sie sagen, können Sie besonders gut?
Viel Reden, lange wach bleiben, wichtige Erledigungen auf später verschieben und Freisein in der Musik.
Welchen Rat würden Sie ihrem jüngeren Ich Anfang 20 geben?
Nicht so schnell!
Was ist Ihnen völlig egal?
Fußball. Leider. Ich hab’s wirklich versucht damit warm zu werden.
Ein Lebensprinzip?
Alles ist politisch.
Was macht eine Person schön?
Ungezwungenes Lachen.
Haben Sie kleine Marotten, die Sie begleiten?
Ich muss öfter noch einmal umdrehen, um zu checken, ob ich die Tür auch wirklich zugesperrt habe.
Wovor haben Sie die größte Angst?
Vor der Vergänglichkeit.
Worauf sind Sie stolz?
Auf meine Freundinnen. Auf zwei Alben. Auf mich.
Ihre größte Niederlage?
Damit müssen wir aufhören.
Welches Problem, das Sie früher hatten, haben Sie heute nicht mehr?
Zwanghaft, wo dazugehören zu wollen
Was täten Sie, wenn es keine Furcht gäbe?
Ich glaube, Furcht ist ganz oft irrational. Wenn sie nicht irrational ist, dann könnte möglicherweise eine strukturelle Ursache dahinterstecken. Ich frage mich viel öfter, was ich tun kann, damit es weniger Furcht gibt und ich glaub‘ ganz fest daran, dass Solidarität und Zusammenhalten gegen das Fürchten helfen.
Woran glauben Sie, woran Sie früher nicht geglaubt haben?
An Aktivismus.
Ihre Traum-Gästeliste für ein Abendessen? Maximal fünf Leute!
Iris, Maksi, Hannah, Cosi, eine Käseplatte und mein Herz ist voll.
Warum sind Ihre Freunde Ihre Freunde?
Weil wir uns gegenseitig bereichern.

Anna Buchegger
Anna Buchegger
Was ist das Beste daran, wie Sie als Musikerin tätig sein zu können?
Menschen einen Abend zu bereiten, an dem man Zeit und Raum vergisst und mit meinen Freund*innen gemeinsam Musik zu machen.
Was treibt Sie an?
Mut, Wut.
Was tun Sie morgens als Erstes?
Drei Kaffee trinken.
Was steht bei Ihnen immer im Kühlschrank?
Eine sehr alte Tube Senf. Die ist schon zweimal mit mir umgezogen.
Wem haben Sie zuletzt ein Kompliment gemacht? Wofür?
Ich sag gefühlt 1.000 Mal am Tag „Mah, is des cool.“ So genau kann ich das schon nicht mehr zusammenfassen.
Haben Sie ein persönliches Stilmerkmal?
Hm, meine Kunstfigur erkennt man auf jeden Fall an den verrückten Outfits. Ansonsten fall‘ ich durchs Laut sein öfter auf.
Welchen Ort haben Sie in letzter Zeit für sich entdeckt?
Das Bordrestaurant im Railjet.Woran arbeiten Sie derzeit?
An meinem DRITTEN Album. Verrückt!
Haben Sie ein Reise-Ritual?
Ich wiederhole mich: Ein Espresso im Railjet Bordrestaurant.
Welches ist Ihr Lieblingsmuseum?
Das Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck.
Wenn Ihnen plötzlich viel freie Zeit zur Verfügung stünde: Was würden Sie angehen?
Endlich die Bücher lesen, die ich mir schon seit Monaten vornehme, zu lesen.
Wofür empfinden Sie große Dankbarkeit?
Für mein liebevolles, sicheres Umfeld und dafür, Europäerin sein zu dürfen.
Was zu verlieren wäre für Sie das Schlimmste?
Meine Stimme.
Wofür geben Sie unvernünftig viel Geld aus?
Für Essen!!! Wirklich. Ich bin leider eine ganz schlechte Köchin.
Welchem Genussmittel können Sie nicht widerstehen?
Kaffee.
Was würden Sie sagen, können Sie besonders gut?
Viel Reden, lange wach bleiben, wichtige Erledigungen auf später verschieben und Freisein in der Musik.
Welchen Rat würden Sie ihrem jüngeren Ich Anfang 20 geben?
Nicht so schnell!
Was ist Ihnen völlig egal?
Fußball. Leider. Ich hab’s wirklich versucht damit warm zu werden.
Ein Lebensprinzip?
Alles ist politisch.
Was macht eine Person schön?
Ungezwungenes Lachen.
Haben Sie kleine Marotten, die Sie begleiten?
Ich muss öfter noch einmal umdrehen, um zu checken, ob ich die Tür auch wirklich zugesperrt habe.
Wovor haben Sie die größte Angst?
Vor der Vergänglichkeit.
Worauf sind Sie stolz?
Auf meine Freundinnen. Auf zwei Alben. Auf mich.
Ihre größte Niederlage?
Damit müssen wir aufhören.
Welches Problem, das Sie früher hatten, haben Sie heute nicht mehr?
Zwanghaft, wo dazugehören zu wollen
Was täten Sie, wenn es keine Furcht gäbe?
Ich glaube, Furcht ist ganz oft irrational. Wenn sie nicht irrational ist, dann könnte möglicherweise eine strukturelle Ursache dahinterstecken. Ich frage mich viel öfter, was ich tun kann, damit es weniger Furcht gibt und ich glaub‘ ganz fest daran, dass Solidarität und Zusammenhalten gegen das Fürchten helfen.
Woran glauben Sie, woran Sie früher nicht geglaubt haben?
An Aktivismus.
Ihre Traum-Gästeliste für ein Abendessen? Maximal fünf Leute!
Iris, Maksi, Hannah, Cosi, eine Käseplatte und mein Herz ist voll.
Warum sind Ihre Freunde Ihre Freunde?
Weil wir uns gegenseitig bereichern.

Anna Buchegger. (Fotocredit: Alex Gotter)
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