Das optimistische Jahrzehnt

Wien und die wilden Zwanzigerjahre, Joachim Riedl

Text: - 07.10.2024

Rubrik: Literatur

Brandtstätter Verlag

Bildband über das Wien der 1920-er Jahre

Das Wien der 1920er-Jahre ist das Labor der Moderne. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs blüht die große Idee des Aufbruchs auf, plötzlich ist all das möglich, was bislang undenkbar war. Die Stadt wird zum riesigen Freilichtexperiment: Die Gesellschaft der wilden Zwanziger wirft alles Alte über Bord. Kunst, Kultur und die Wissenschaften lassen Metaphysik, Monarchie und Religion hinter sich und läuten die Geburtsstunde der liberalen Demokratie und ihrer Freiheiten ein. Mit diesem prachtvoll bebilderten Band gelingt die historische Neubewertung einer aufmüpfigen, berauschenden und geistig ingeniösen Epoche der Metropole Wien: Sexuelle Emanzipation trifft auf Jazz, Freud, Popper, Kraus, Reinhardt, fantastische Kunst, den „Neuen Menschen“, die Erfindung der Soziologie, Spekulanten und Vergnügungsindustrie. Joachim Riedl Joachim Riedl, geb. 1953 in Wien, ist Schriftsteller, Ausstellungsgestalter und Journalist. Er studierte englische Literatur, Soziologie und Psychologie in Cambridge und Wien. Zu seinen Publikationen zählen „Wien, Stadt der Juden. Die Welt der Tante Jolesch“ (2004), „Der Wende-Kanzler. Die unerschütterliche Beharrlichkeit des Wolfgang Schüssel“ (2001), „Die jüdische Welt von gestern“ (mit Rachel Salamander; 1998) und „Das Geniale, das Gemeine – Versuch über Wien“ (1994). ls US-Korrespondent arbeitete er für profil, schrieb für den Spiegel und die Süddeutsche Zeitung und verantwortete mehr als 15 Jahre lang das Wiener Büro von Die ZEIT. ISBN: 978-3-7106-0649-6 Seiten: 240 Einband: Hardcover Ausstattung: Prachtband in bibliophiler Ausstattung Erscheinungstermin: 07.10.2024