Natalie Resch/kintsugiGraz Museum | Sackstraße 18 | Graz | Literatur

25.02.2026 | 17:00 - 19:30

Die (fast) verloren Kindheit

#Lesung

Gespräch zum Buch „Unruhestand“: Die 1936 geborene Rosemarie Kurz erzählt von einer Kindheit im Schatten von Krieg und Nachkriegszeit. Davor Ausstellungsführung „Ins Ungewisse. Graz nach 1945"

Ein paar Tage bevor Rosemarie Kurz 9 Jahr alt wird, endet in Graz der Krieg. Der damalige Blondschopf erlebte hautnah, wie knapp der (nicht zerbombte) Wohnraum ist, wie sich ihre Eltern als Lehrer*innen bestmöglich am Wiederaufbau betätigen. Rosemarie war schon damals ein Trotzkopf, der als Hungerkind in der Schweiz erste „Bühnenerfahrungen“ gemacht hat und sich nach und nach mit der nationalsozialistischen Geschichte ihrer Familie auseinandergesetzt hat. In der Lesung aus ihrem Buch „Unruhestand“ lässt sie die Erinnerungen an die verlorene Kindheit in den (Nach-)Kriegsjahren lebendig werden. Sie erzählt von den Versteckspielen der Partisanen in Celje, dem bitterkalten Babysitten am Grazer Schlossberg, dem Weihnachtsfest mit alliierten Soldaten, der Omama in der Wastlergasse und wie sie als junges Mädchen im Katholischen Lehrerinnenheim in der Grabenstraße einen Aufstand provoziert hat.

Graz Museum

Sackstraße 18

8010, Graz

Datum: 25.02.2026
Uhrzeit: 17:00 - 19:30 Uhr

25.02.2026 17:00 - 19:30 Uhr25.02.2026 17:00 - 19:30 Uhr

Ticketinfo:
18 Uhr: Gespräch und Diskussion kostenlos, im Ausstellungsticket inkl. 17 Uhr: Ausstellungsführung