Responsive Sculptures – Beziehung statt Bewunderung
Skulpturen-Wettbewerb des Technopark Paaba
Text: KUMA-Redaktion - 07.01.2026
Rubrik: Kulturland Steiermark
Mit The Responsive Sculptures entsteht im Technopark Raaba ein außergewöhnliches Kunstprogramm im öffentlichen Raum – eine wachsende Sammlung von Skulpturen, die den Dialog zwischen Menschen, Räumen und Objekten neu definiert.
Der Wettbewerb „Responsive Sculptures“ lädt junge Künstler:innen bis 35 Jahre mit dem Wohnsitz in der Europäischen Union (EU) ein, Skulpturen zu entwickeln, die nicht nur betrachtet, sondern benutzt, erlebt und mit allen Sinnen erfahren werden können – von spielfreudigen Kindern bis zu aktiven Senior:innen.
Gesucht sind Objekte mit Haltung und Offenheit, die den Dialog zwischen Körper, Raum und Material neu denken – Skulpturen, die uns in Bewegung bringen. Nachhaltig. Langlebig. Inspirierend.
Die Jury besteht aus :
Marleen Leitner (Künstler:in studio ASYNCHROME / Jury-Vorsitz), Hannes Schreiner (Technopark Raaba Holding), Peter Schreiner (Technopark Raaba Holding), Georg Eisenberger (EISENBERGER Rechtsanwälte), Johann Baumgartner (Kulturreferent Steiermarkhof + Kulturbeirat), Heidrun Primas (Kulturmanagerin), Margarethe Markovec (Künstlerische Leiterin ), Johann Schipfer (Fachjuror Sicherheit, Statik – ohne Stimmrecht), Thomas Jodl (Fachjuror, Facility Management Technopark – ohne Stimmrecht).

Fotocredit: Miriam Raneburger
Kunstprogramm im öffentlichen Raum
Mit The Responsive Sculptures entsteht im Technopark Raaba ein außergewöhnliches Kunstprogramm im öffentlichen Raum – eine wachsende Sammlung von Skulpturen, die den Dialog zwischen Menschen, Räumen und Objekten neu definiert. Die Werke reagieren – auf Berührung, Bewegung, Nähe und Gebrauch. Sie fordern nicht Distanz, sondern Beziehung: Skulpturen, die auf ihre Umgebung antworten und Resonanz erzeugen. Als Teil der langfristigen Standortentwicklung des Technopark Raaba verbindet dieses Projekt künstlerische Qualität mit räumlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Es macht Kunst zum aktiven Bestandteil des Alltags – zwischen Arbeit und Freizeit, Funktion und Imagination, Architektur und Mensch.
Die ausgewählten Skulpturen werden nach und nach auf dem Areal des Technopark installiert und bilden eine offene Topographie der Interaktion: Orte, an denen Kunst nicht stillsteht, sondern in Bewegung bleibt – weil sie benutzt und erlebt wird. So wird der Technopark Raaba zu einem lebendigen Resonanzraum, in dem Gestaltung, Technologie und menschliche Erfahrung miteinander verschmelzen.
Mit dem Skulpturenwettbewerb Responsive Sculptures soll ein künstlerisches Programm entstehen, das diesen Ort als Raum für sinnliche und soziale Erfahrung begreift. Gesucht werden Skulpturen, die Interaktion als künstlerische Qualität verstehen – Werke, die nicht nur betrachtet, sondern im physischen, haptischen und emotionalen Sinn benutzt werden können. Nicht Distanz, sondern Nähe. Nicht Bewunderung, sondern Beziehung. Die ausgewählten Skulpturen werden nach und nach auf dem gesamten Areal installiert und bilden eine offene Topographie der Interaktion: Orte, an denen Kunst nicht stillsteht, sondern in Bewegung bleibt – weil sie benutzt und erlebt wird. Der Technopark Raaba wird damit selbst zum lebendigen Resonanzraum, in dem Gestaltung, Technologie und menschliche Erfahrung miteinander verschmelzen.
Technopark Raaba
Der Technopark Raaba ist ein großer Gewerbe-, Büro- und Wirtschaftsstandort direkt am südöstlichen Stadtrand von Graz (Nähe Raaba-Grambach) – praktisch eine „Stadt in der Stadt“, wo Unternehmen Büroräume, Infrastrukturen und Dienstleistungen an einem zentralen Standort nutzen können. Der Technopark Raaba versteht sich nicht nur als Bürostandort, sondern als ganzheitlich gestalteter Wirtschafts- und Lebensraum, der Arbeit, Begegnung und Service vereint. Ziel ist es, Unternehmen optimale Rahmenbedingungen zu bieten, gleichzeitig aber auch Lebensqualität und Nachhaltigkeit zu fördern.
